Der Botanische Garten
Eine Robinienallee.
Im Winter durch den Schnee
Versprengte Blüten.
Unter Sonnenschirmen und -hüten
Im Biergarten bei Sonne
Sitzen die Leute der grünen Kolonne.
Themengärten laden ein
Zum Zweisamsein, zum Stelldichein,
Zum Sinnieren zwischen Grün.
Die Besucher wandern kühn
Durch die Giftpflanzen hindurch
Die im Apothekergarten
Auf die Patienten warten.
Atome mögen Heilung bringen,
Ein Blatt davon ins Jenseits singen.
Im Römergarten weiß Bescheid
Über Augsburgs Vergangenheit
Ein jeder der hindurchspaziert.
Reste von Römern liegen da
Nebst Lorbeer, Buchs, Mediterran.
Ein Bauerngarten stimmt den Ton
Auf dem Land zu wohnen an.
Der Senkgarten zu jeder Zeit
Hält schöne Blühpflanzen bereit
Nur saisonal oder auch später
Im Gewächshaus auf nem Meter.
Die Seerosen dort auf dem Teich
Der Goldahorn im Eckbereich
Das Plätschern vor dem großen Schauhaus
Spendet dem Inneren Applaus.
Tropenpflanzen leben dort
Am heimatparallelen Ort.
In der Gärtnerhalle oft
Trifft man auf Künstler unverhofft.
Und Japan stellt sich einem vor
Tritt man nur durch dies eine Tor;
Auch Japan glänzt mit seiner Kunst
Und bleibt Idol der Gärtnerzunft.
Die Schönsten aber von den allen,
Die Rosen, die uns so gefallen,
Umkrönen einen Pavillon
Mit Musik in der Saison.
Weiter hinten gibt es noch
Wer den Weg bis hierher geht
Ein Stück Ökogarten, einen Teich,
Ein Stück Lechheide, ein Reich
Von Obstbäumen und Salbeiarten,
Kletterpflanzenpavillons mit Schatten,
Und auf die Harten harrt im letzten Eck
- Steingarten.
Dr.-Ziegenspeck-Weg 10
> ab zum BotABC





